Bei der ersten Qualifikation des DTB für die kommenden Weltmeisterschaften der Kunstturner in Rotterdam machte die junge Pulheimerin Meike Fernbach vom heimischen Turnteam eine glänzende Figur. In Kienbaum belegte sie in einem Testwettkampf der derzeit 10 stärksten deutschen Kunstturnerinnen mit 47,2 Punkten bei sehr strengen Wertungen einen hervorragenden 5. Mehrkampfplatz. Am Boden zeigte sie mit 12,65 Punkten sogar hinter Rückkehrerin Joeline Moebius die zweitbeste Kür.
Gewonnen hat dieses erste Nominierungskriterium mit 53,05 P. die Mannheimerin Elisabeth Seitz vor Joeline Moebius (51,75), Pia Tolle (50,4) und Giulia Hindermann (48,6). Da Oksana Chusovitina, Kim Bui und Anja Brinker nicht am Start waren und Marie-Sophie Hindermann sowie die Chemnitzerin Lisa-Katharina Hill nur ein bzw. zwei Geräte turnten, ist noch keine Entscheidung gefallen. Die wird Bundestrainerin Ulla Koch nach den Deutschen Meisterschaften in Berlin am 11. und 12. September treffen.
"Meike hat sich heute wirklich sehr gut in Szene gesetzt", resümierte eine zufriedene Trainerin Shanna Poljakova. "Und das ist sehr bemerkenswert, denn im Sommertrainingslager war sie anfangs noch ein bisschen zaghaft. Aber vor allem in den letzten 2 Wochen hat sie Vollgas gegeben und man konnte merken, dass sie dieses Ziel erreichen will. Nach meiner Meinung hat sie, vor allem mit ihren guten Leistungen am Barren (3. Platz) und Boden, nun echte Chancen, mit nach Rotterdam zu fahren."
Das wünschen der äußerst sympathischen Meike sicher nicht nur alle ihre Kameradinnen im Turnteam. |
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Macht sich nach einer prima Vorstellung beim Testwettkampf in Kienbaum Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme: Meike Fernbach (TTT Köln)
(Bild: B. Schwall / http://www.gymfan.de) |
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Am 03.07.2010 fanden - sozusagen als Kontrastprogramm zum Fußball-WM-Viertelfinalspiel Deutschland - Argentiniern - in Aachen die diesjährigen Kindermannschaftsmeisterschaften des RTB statt.
Direkt am frühen Morgen durften die jüngsten Turnerinnen der AK7 an den Start. Bei ihrem ersten „richtigen“ Wettkampf konnten Hannah Schliwitzki (Berg. Gladbach aber für Köln startend), Livia Kubrak, Rana Karaman und Natalia Zacarias überraschender Weise direkt den erfreulichen vierten Platz erreichen. Insbesondere Natalia, die brandaktuell beim TTT Köln mit dem Turnen begonnen hat und erst am Vortag des Wettkampfes die P-Übungen erlernte, konnte sich in dem aus 32 Turnerinnen bestehenden Starterfeld direkt auf dem 22 Platz (44,55 Punkte) turnen. Für Rana ergab sich in den Einzelergebnissen ein erfreulicher 17. (46,3 Punkte) und Livia gelang mit dem 9. Platz (48,55 Punkte) sogar der Sprung unter die ersten Zehn des 2003er Jahrgangs.
Der zweite Wettkampf des Tages (AK8 / AK9) begann etwas chaotisch, da etliche Turnerinnen nicht über die vorgezogenen Startzeiten informiert waren. So auch die TTT Turnerin Lisa Wagner, die an diesem Tag die 2. Mannschaft des KLZ Düsseldorf verstärkte. Sie ging ohne Einturnzeit unverzüglich in den Wettkampf und zeigte - nachdem die verständliche, anfängliche Nervosität überwunden war - noch starke Vorträge an Boden und Balken. Diese Nervenstärke wurde letztlich mit einem sehr guten 24. Platz (56,55 Punkte) in dem aus 44 Turnerinnen bestehenden Starterfeld belohnt.
Der Wettkampf der AK9 / AK10 begann als letzter Wettkampf des Tages bei gefühlten 40 Grad am späten Nachmittag dieses ereignisreichen Tages. Für das TTT Köln starteten Rebecca Schöbel, Sarah Sonnenschein (beide AK10) gemeinsam mit den AK9ern Katharina Grotheer und Nele Herrmann. Alle vier Turnerinnen zeigten starke Leistungen am Sprung, beim Barren stachen Nele und Sarah heraus, am Balken waren Becci und Sarah die Punktstärksten wohingegen die AK9er Kati und Nele am Boden wieder auftrumpften. Insgesamt konnten sich die vier Mädchen mit 203,6 Punkten haarscharf den ersten Platz sichern, wobei sie einen denkbar knappen Vorsprung von 0,1 Punkten zur zweitplatzierten 1. Mannschaft des KLZ Düsseldorf hatten.
In der Einzelwertung konnten sich dann auch 3 von Ihnen über Platzierungen unter den ersten zehn Turnerinnen ihrer Jahrgänge wiederfinden: Rebecca Schöbel erreichte den 6. Platz (65 Punkte), Nele Herrmann knapp vor ihr mit 65,4 Punkten den 5. Platz und Sarah Sonnenschein konnte mit dem 1. Platz (70,05 Punkte) erneut an die Erfolge vorheriger Wettkämpfe anknüpfen.
>> Ergebnisse AK7 - AK8/9 - AK9/10 |
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Die 4 stolzen und glücklichen Gewinnerinnen der AK9/10 Kathi Grotheer, Nele Herrmann, Becci Schöbel und Sarah Sonnenschein auf dem Sonnenplatz 1

War wohl doch mehr Mühe, als gedacht? Die vollkommen ermatteten AK9/10 Siegerinnen unter dem Eistropf... |
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[Bericht: S.Sonnenschein] Am 26. und 27. Juni 2010 wurde in Berlin zum 19. Mal der Bärchenpokal ausgetragen. Bei diesem bundesoffenen Mannschaftswettkampf können entweder die Turn-Talentschulen oder die Verbände Mannschaften nominieren. Nachdem im vergangenen Jahr durch zeitgleich stattfindende Wettkämpfe keine Mannschaft aus dem Rheinland starten konnte, wurden dieses Jahr gleich drei Mannschaften vom Rheinischen Turnerbund gemeldet – eine in der AK10 und zwei in der AK9.
Am Samstag Nachmittag eröffnete die Mannschaft der AK10 das spannende Wettkampfwochenende. Aus Köln starteten Rebecca Schöbel und Sarah Sonnenschein, Cindy Pacuszca (Hoffnungsthal) und Kim Baldsiefen (Herkenrath) ergänzten das Dream-Team. Für den neutralen Beobachter ergab sich ein manchmal irritierendes Bild: vier blonde Mädchen, die sich zum Teil erheblich ähneln, präsentierten sich sportlich, freundschaftlich und leistungsmäßig auf schönste Art und Weise. Nachdem sie auf dem Tisch die Pokale und vor allem die Bärchen als Präsente für die Turnerinnen erspäht hatten, war für die vier Mädchen klar: Wir müssen einen Treppchenplatz erreichen!
Leider war durch den gemischten Wettkampf mit der AK11 nicht immer ersichtlich, wie die jeweilige Mannschaft platziert war, aber bei Durchsage des Zwischenstandes nach zwei Geräten war klar, dass die RTB Mannschaft auf dem 2. Platz stand und somit die Bärchen in Griffweite gerückt waren. Da noch Sprung und Barren als abschließende Geräte anstanden, hofften sie, diesen Platz halten zu können. Tatsächlich konnten Becci und Sarah ähnlich hohe Wertungen am Barren erzielen, wie man sie normalerweise vom Sprung kennt, Kim punktete beim Sprung extrem stark und Cindy stand am Barren den Abgang sicher, der ihr im Vorfeld des öfteren missglückt war.
Die Siegerehrung blieb trotzdem spannend, da die nach zwei Geräten erstplatzierten Turnerinnen vom Niedersächsischen Turnerbund am Balken als drittes Gerät nicht ganz so gut, am Boden hingegen stark turnten. Würde das ausreichen oder konnte sich eine vorher hinter Ihnen liegende Mannschaft noch nach vorne schieben? Der Jubel bei Verkündung des Ergebnisses war riesig: Erster Platz für die Mannschaft des RTBs mit 191,75 Punkten und damit 8,15 Punkten Vorsprung zur zweitplatzierten Mannschaft vom NTB. Seit Jahren hat keine Mannschaft des RTBs so gut in dieser Altersklassen abgeschnitten.
Der Jubel hörte damit aber nicht auf: In der Einzelwertung konnte Sarah Sonnenschein, die sich Anfang der Woche beim Training am Fuß verletzt hatte und deren voller Einsatz noch im Wettkampf nicht völlig sicher war, den ersten Platz mit fantastischen 65,50 Punkten erreichen. Rebecca Schöbel fand schon fast vollständig zu alter Form wieder und erlangte mit 62,35 Punkten den vierten Platz und damit fehlten ihr nur 0,30 Punkte, um ebenfalls auf dem Treppchen zu stehen. Cindy Pacuszka platzierte sich auf Rang 6 mit 61,40 Punkten und Kim Baldsiefen wurde 9. mit 58,70 Punkten.
Der zweite Wettkampftag begann für die zweite AK9 Mannschaft des RTBs bereits sehr zeitig, da die insgesamt gemeldeten 16 Mannschaften in zwei Durchgänge eingeteilt wurden. Mit der Mannschaft RTB2, die auf Rang 9 landete, starteten vom TTT Köln Katharina Grotheer und Nele Herrmann. In der Einzelwertung kamen sie auf Rang 30 (Grotheer) und 32 (Herrmann).
> Ergebnisse Mannschaft AK10 - Einzel AK10 - Mannschaft AK9 - Einzel AK9 |
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Das siegreiche RTB-Team der AK10 mit Sarah Sonnenschein und Rebecca Schöbel (li.)

Auch in der Einzelwertung ganz vorn: Sarah Sonnenschein (1.) und Rebecca Schöbel (li., 4.))
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Fantastische Erfolgsausbeute für das weiterhin fieberhaft auf Sponsorensuche befindliche Kölner Turnteam bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen in Detmold: Neben 2 Meistertiteln für die überragende 15-jährige Anja Rheinbay im Sprung und Balken der AK15 und der überraschenden Vize-Meisterschaft für Hannah Thives-Kurenbach im Sprungwettbewerb der AK12 gab es weitere hervorragende Platzierungen.
Vor der imposanten Kulisse von fast 1.000 Zuschauern in der restlos ausverkauften Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule in Detmold zeigten die fünf qualifizierten Mädchen des Turnteams - Paula Selle, Hannah Thives-Kurenbach, Lucie Thives-Kurenbach, Xiaoyu Zhu und Anja Rheinbay durchweg starke Leistungen und unterstrichen damit die Qualität der Kölner Turnausbildung nachhaltig. Allen voran zeigte TTT-Bundesliga-und DTB-C-Kaderturnerin Anja Rheinbay ihre große Klasse: Zunächst gewann sie am Samstag Bronze im Mehrkampf hinter DTB-Turnerin Katja Roll und der ebenfalls sehr stark auftrumpfenden Lokalmatadorin Nadine Jarosch vom TV Detmold. Dabei gelang es Rheinbay als einziger Turnerin, sich für alle 4 Einzelfinals zu qualifizieren, die am Sonntag ausgetragen wurden. Hier zeigte sie ihre gewohnte Nervenstärke: Zunächst gewann sie mit 13,150 Punkten überlegen den Sprungwettbewerb, musste sich dann aufgrund 2 schwerer Fehler am Stufenbarren - eigentlich ihrem Paradegerät - mit Platz 5 begnügen. Unbeirrt holte die Bad Emserin danach erst am Balken bei Punktgleichheit (13,10) mit Nadine Jarosch ihren 2. Meistertitel, bevor sie zum Abschluss mit einer fuliminaten Bodenkür mit einem weiteren Vize-Titel gekürt wurde. |
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2-fache deutsche Meisterin, einen Vize-Titel sowie der 3. Platz im Mehrkampf für Anja Rheinbay in der AK 15 |
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6. Platz im Sprung und 10. im Mehrkampf: für Lucie Thives-Kurenbach (ganz re.) in der AK 14 |
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Deutsche Vize-Meisterin der AK12 im Sprung, Platz 4 am Boden und 16. Mehrkampfplatz für Hannah Thives-Kurenbach |
Ihre Trainerin Shanna Poljakova war von ihr restlos begeistert: "Anja ist eine großartige Sportlerin. Mit welchem Ehrgeiz und mit welcher Zielstrebigkeit sie im Training und Wettkampf vorgeht, das ist für all meine anderen jungen Talente ein echtes Vorbild."
Und vier weitere dieser angesprochenen jüngeren Talente rundeten das hervorragende Bild des Kölner Turnteams durch weitere tolle Platzierungen und sehr gute Leistungen ab:
In der AK14 landete Lucie Thives-Kurenbach, vor kurzem zum ersten Mal in der Bundesliga eingesetzt, zunächst auf einem starken 10. Mehrkampfplatz und kam überdies überraschend ins Sprungfinale, wo ein weiterer schöner Platz 6 heraussprang. Ihre jüngere Schwester Hannah Thives-Kurenbach, ebenso frisch gekürte Bundesligaturnerin, wartete mit einer noch größeren Überraschung auf: Obwohl ihr im AK12-Mehrkampf die Übungen an den ersten beiden Geräten - Barren und Balken - nicht gut gelangen, qualifizierte sie sich für das Boden- und Sprungfinale. Hier packte die junge Solingerin, über die zusammen mit ihren beiden Schwestern ein kurzer WDR-Bericht in der letzten Woche erschien, besonders im Sprung ihre Chancen beim Schopf, nachdem mehrere Favoritinnen nacheinander patzten: sie holte nach 2 guten Tsukaharas gebückt bei 12,35 Punkten als Mittelwert überraschend den Vizemeistertitel. Auch am Boden war sie nahe an einer weiteren Überraschung und verpasste mit einer gut geturnten fehlerfreien Kür auf Platz 4 nur denkbar knapp einen weiteren Treppchenplatz.
Ziemliches Pech hatte die im Mehrkampf der AK12 gut aufgelegte Paula Selle: am Sprung und Balken verpasste sie jeweils nur hauchdünn um 0,05 Punkte geschlagen den Sprung in die Finals, am Boden blieb ihr als 7.-Platzierter nur der undankbare Ersatz-Finalstartplatz. Trotz des beachtlichen Mehrkampf-Platzes 11 bedauerte die junge Kölnerin abschließend das knappe Verpassen des von ihr erhofften Sprungs unter die ersten 10. Nicht viel anders erging es in der AK13 ihrer Vereinskollegin Xiaoyu Zhu: Sie wurde nach einer Phase schwieriger und langwieriger Verletzungen, die in den letzten Monaten keine großen Trainingsumfänge ermöglichten, immerhin 8. im Mehrkampf. Aber auch ihr wurden die Finaleinzüge an allen 4 Geräten jeweils knapp verwehrt, obwohl sie durchweg kaum gravierende Fehler machte und mit akkurat ausgeführten Übungen ihr wiedererlangtes technisches Potential andeutete. Trainerin Shanna Poljakova fand für die beiden tröstende Worte: "Es ist zwar schade, dass Paula und Xiaoyu strotz sehr schöner stabiler Wettkampfleistungen nicht wenigstens eine Finalerfahrung bei ihren ersten deutschen Meisterschaften machen konnten. Aber beide haben hier gezeigt, dass sie talentierte Turnerinnen sind und mit den Besten ihres Alters mithalten können. Wenn sie im Training in Zukunft weiter an sich arbeiten, dann sehe ich für sie sehr gute Möglichkeiten. Hannah und Lucie haben sich durch fleißiges Trainieren in den letzten Wochen schon jetzt ihre ersten persönlichen Erfolge erarbeitet und so erfahren, dass manche Mühen am Ende nicht umsonst sind."
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Landete auf einem guten Mehrkampfplatz 11 und verpasste 3x knapp das Finale: Paula Selle (AK12)

Letzte kurze Tipps vor dem Balkenfinale: Anja Rheinbay mit Trainerin Shanna Poljakova

Starker Auftritt auch am Balken vor imposanter Kulisse: Anja Rheinbay |
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Mehrkampfplatz 8 und ebenso 3 knapp
verpasste Finalplätze für Xiaoyu Zhu (AK13)

Xiaoyu Zhu mit Trainer Yevgenij Shalin beim Einstellen der Sprungbrettdistanz

Etwas müde: Hannah Thives-Kurenbach, Xiaoyu Zhu und Paula Selle nach ihren guten Wettkämpfen |
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Der Deutschlandpokal ist das jährliche Kräftetreffen der besten deutschen Nachwuchs-Kunstturnerinnen aller Turnverbände und dient den meisten dazu, sich kurz vor den deutschen Jugendmeisterschaften (dieses Jahr 19./20.6. in Detmold) in diesem Mannschaftswettbewerb noch einmal zu messen.
In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld des rheinischen Turnerbunds in Dortmund allerdings rechts stark ausgedünnt. Während mangels Nachwuchsmasse kein Team für die AK11 zusammengstellt werden konnte, waren immerhin 3 Starterinnen in der AK12 und 5 bei den ältesten Nachwuchsmädchen (AK13-15) am Start. Das Kölner Turnteam stellte dabei mit 6 Teilnehmerinnen die Mannschaftskerne, die durch 2 Starterinnen des seit dem letzten Jahr sehr ambitioniert auftretenden TV Rodenkirchen ergänzt wurden.
Die beiden TTT-Mädchen der AK12, Hannah Thives-Kurenbach und Paula Selle, sorgten zusammen mit Ex-TTTlerin Maya Herrmann (jetzt TV Rodenkirchen) für den RTB für ein zufriedenstellendes Resultat mit dem 5. Rang in dieser Altersklasse. Sowohl Hannah als auch Paula turnten weitestgehend ordentlich mit wenigen Fehlern und kamen im Kreis der angetretenen Top-Turnerinnen Deutschlands dieser AK in der Einzelwertung auf gute Ränge 10 (Thives-Kurenbach 41,55 P.) und 12 (Selle, 41,05 P.).
Auf dem gleichen 5. Rang landeten in der AK 13-15 die 5 älteren RTB-Turnerinnen Xiaoyu Zhu, Simone Kuhlmann, Lucie Thives-Kurenbach, Anja Rheinbay (alle TTT Köln) sowie Katharina Thiel (TV Rodenkirchen). Dabei zeigte vor allem Anja Rheinbay mit einem guten 5. Einzelplatz (47,40 P.), dass mit ihr in der kommenden Woche bei den deutschen Jugendmeisterschaften zu rechnen ist.
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Die RTB-Mädchen beider AK-Teams mit den Trainern Yevgenij Shalin u. Shanna Poljakova
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| Teambesprechung der AK12 |
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"Ja, wo springen sie denn?" - aufmerksamer Zuschauer in Dortmund |
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Zum renommierten Pre-Olympic-Youth-Cup und RTB-Pokal gingen am Wochenende in Bergisch Gladbach über 150 Turnerinnen in sechs Altersklassen an den Start eines der bedeutendsten internationalen Kunstturn-Nachwuchswettkämpfe in hiesigen Gefilden. Neben einigen olympischen Hoffnungsträgerinnen aus den Riegen der russischen Mannschaft, aus Australien, Schweden, Schottland, Russland und Usbekistan trat auch fast die komplette Turnteam-Nachwuchsriege an. Dabei warteten die heimischen jungen Damen vor den Augen eines fachkundigen Publikums und u.a. der Bundestrainerin Ulla Koch mit einigen Achtungserfolgen auf. |
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Bei den Ältesten (Ü16) gelang Meike Fernbach der lang ersehnte Durchbruch der 50-Punkte-Schallmauer: Mit einem sehr schönen homogenen Kürwettkampf, in dem sie vor allem am Barren und Boden glänzte, landete die bei der Siegerehrung vor Stolz und Freude strahlende Meike, die sich schon seit langem im TTT-Bundesligateam zu einer der wichtigsten Stützen von Cheftrainerin Shanna Poljakova entwickelt hat, mit glatten 50,00 Punkten auf dem tollen 2. Platz. Geschlagen wurde sie nur von der sehr starken 19-jährigen Russin Daria Elizarova. Ihren 18. Geburtstag versüßte sich Isabelle Zwirtz selbst: Sie erturnte sich nach einigen Verletzungssorgen im Vorfeld mit 46,45 Punkten nicht nur das Startrecht für die deutsche Meisterschaft im Herbst in Berlin sondern wurde am Ende auch noch 3. und sicherte sich wie Fernbach verdient einen ihrer ersten kleinen Sieger-Schecks. Nicht ganz so happy war Kölns C-Kader Turnerin Anja Rheinbay: Sie landete nach einigen Patzern u.a. am Barren auf einem 8. Rang in einem Feld, das von den jungen Australierinnen dominiert wurde. Diese befinden sich zur Zeit im Olympiastützpunkt in Bergisch Gladbach im Intensivtrainingslager, während Anja Rheinbay gerade von einer Kieferoperation genesen ist. Die zweite TTTlerin in diesem Feld, Lucie Thives-Kurenbach, die vor kurzem in der Bundesliga debütierte, turnte gut und holte einen erfreulichen 10. Platz (43,20 P.).
Im jüngeren Elitefeld (AK12-13) traten 3 Kölnerinnen gegen starke internationale und nationale Konkurrenz an. Dabei ging es vor allem für Hannah Thives-Kurenbach um viel, denn sie brauchte noch einen Wettkampf über 40 P. für die Quali zur deutschen Jugendmeisterschaft (am 19./20.6. im westfälischen Detmold). Den schaffte sie letztlich locker und erreichte mit sehr stabilen Vorträgen an allen Geräten sehr gute 43,85 Punkte und einen beachtlichen 14. Platz. Dabei musste Hannah aus ihrer Altersklasse (Jg. 98) nur starke 4 Schwedinnen und DTB-Kaderturnerin Lucie Garbrecht aus Hannover vorbeiziehen lassen. Die knapp 13-jährige Xiaoyu Zhu unternahm nach einem schwierigen Jahr voller Verletzungen ihren ersten richtigen Wettkampfversuch. Ihr war noch deutlich der Trainingsrückstand anzumerken, letzlich kam sie nach einigen Stürzen mit 42,70 Punkten auf den 18. Rang. Paula Selle machte an diesem Tag viele unnötige Fehler, den wohl spektakulärsten am Balken: nach sicher gestandenem Rückwärtssalto machte sie bei den 2 anschließenden Posenschritten rückwärts 1/2 zu viel, denn sie übersah das Balkenende und fiel rücklings nach hinten vom Gerät. Ein weiterer einfacher Balken-Sturz und Fehler am Barren machten eine bessere Gesamtpunktzahl zunichte, obwohl diese mit mit 41,95 Punkten noch recht ordentlich aussah. Dennoch war Paula am Ende mit sich unzufrieden und leicht enttäuscht über Rang 23. Kurzfristig absagen musste diesen Wettkampf wegen erneuter Verletzungsprobleme leider Catarina Miller.

Schöner 20. Platz für Kathi Grotheer (3.v.l.) in der AK9

Trainer Sascha Filipionak in einer Wettkampfpause mit seinen jungen Schützlingen K. Grotheer, Nele Herrmann und Becci Schöbel.
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Am zweiten Wettkampftag des POYC bzw. RTB Pokals war das Turnteam erneut in allen Altersklassen vertreten. In der Altersklasse 9 durften erstmalig Katharina Grotheer und Nele Herrmann an diesem hochklassigen bundesoffenen Wettkampf teilnehmen. Angesichts einiger Verzweiflung während der letzten Trainingseinheiten bewiesen beide Turnerinnen erhebliche Nervenstärke während des Wettkampfes. Kati erturnte sich insbesondere mit einer sehr schönen Bodenübung einen erfreulichen 20. Platz (56,07 Punkte) und Nele erreichte mit 53,65 Punkten den 27. Platz.
Bereits im zweiten Jahr waren in der AK10 mit Rebecca Schöbel und Sarah Sonnenschein zwei weitere Kölner Turnerinnen am Start. Becci konnte nach längerer Verletzungspause und eingeschränktem Training wieder an allen vier Geräten starten und turnte einen überraschend sicheren Wettkampf. Sie durfte am Ende für sich 61,15 Punkte veranschlagen und erreichte damit den 17. Platz. Sarah hatte für diesen Wettkampf als Zielsetzung, möglichst unter die ersten 10 zu gelangen. Mit sehr guten Übungen an Barren, Boden und Sprung und einer leicht gepatzten Übung am Balken erreichte sie letztlich 66,45 Punkte, sicherte sich den 7. Platz und konnte sich das gesteckte Ziel erfüllen.
Die noch für Hoffnungsthal startende aber in Köln trainierende Sarah Voss war in der AK11 am Start. Ihr Zitterelement, der „Flieger“, gelang heute an ihrem ersten Gerät einwandfrei und ermöglichte ihr einen sehr erfolgreichen weiteren Wettkampf. Insgesamt durfte sie sich über einen 6. Platz mit 64,8 Punkten freuen. An dieser Stelle ein Dankeschön der Kölner Mädchen für die Unterstützung an ihre Trainer Shanna Poljakova, Sascha Filipionak und Yevgeniy Shalin aber auch an die treuen Fans, die mit Applaus und Däumchendrücken für eine gute Atmosphäre beim Wettkampf gesorgt haben. |
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Meike Fernbach (li.) wurde 2. und Isabelle Zwirtz (re.) 3. im 'Elite-Pre-Olympic Youth-Wettkampf'

Die AK12/13-Mädchen Hannah Thives-Kurenbach, Paula Selle u. Xiaoyu Zhu im intensiven Gespräch mit Cheftrainerin Shanna Poljakova

Erneut stark die 'mittlere' Nachwuchsriege (v.l.n.r.): Sarah Voss (6. AK11), Rebecca Schöbel (17. AK10) u. Sarah Sonnenschein (7. AK10)
Ergebnisse:
> Elite (AK16 u. älter)
> AK 14-15
> AK12-13
> AK11
> AK10
> AK9
Einige Wettkampf-Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=nHouM-Co9wk http://www.youtube.com/watch?v=0yFc-3-nFTI http://www.youtube.com/watch?v=PVBzr5ifHOU |
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St.-Petersburg, 17.05.2010 bis 23.05.2010 - Ein Reisebericht von Hannah u. Lucie Thives-Kurenbach - Bilder v. Paula Selle
Mitten in der Wettkampfsaison bekamen die Kunstturnerinnen des TTT Köln eine Einladung zum renommierten "Internationalen Alexander-Dityatin-Cup" in St.-Petersburg. Da der Ausrichter gleichzeitig Heimatverein der jetzt in Köln turnenden Top-Athletin Polina Miller ist, bestanden bereits freundschaftliche Kontakte und die Einladung wurde gerne angenommen. Leider mussten die älteren Turnerinnen aus schulischen Gründen zu Hause bleiben, aber die Gruppe der 11 bis 13-jährigen Mädchen Xiaoyu Zhu, Catarina Miller, Paula Selle sowie Hannah und Lucie Thives-Kurenbach durfte sich über einen unverhoffften Auslandsaufenthalt freuen. |
In Begleitung ihres Trainers Yevgenij Shalin und Polina Miller stiegen sie am verregneten Montagmorgen in Düsseldorf in den Flieger und kamen in einem sonnigen und faszinierenden St.-Petersburg an. Schnell wurden erste Kontakte zu Turnerinnen, Turnern und Akrobaten aus Finnland, Australien, Polen und Russland geknüpft, die im gleichen Hotel untergebracht waren und sich ebenfalls auf den internationalen Nachwuchs-Wettkampf - benannt nach dem legendären 3-maligen russischen Olympiasieger Alexander Dityatin - vorbereiteten. Der Kürwettkampf am Mittwoch, 19.05.2010, diente den fünf Kölnerinnen vor allem zum Sammeln von Wettkampferfahrungen unter ungewohnten Umständen. Die Konkurrenz aus dem Ausland turnt zum Teil bereits in der internationalen Spitze, und die fünf bestaunten deren Können und die fremdartigen Abläufe beim Wettkampfgeschehen. |
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Das junge TTT-Team in St. Petersburg (vorn v.l.n.r.): Catja Miller, Hannah Thives-Kurenbach, Xiaoyu Zhu, Paula Selle. (Hinten v.l.n.r.) Die russische Wettkampfbegleiterin, Lucie Thives-Kurenbach, Polina Miller, Trainer Yevgenij Shalin.
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Catarina Miller und Xiaoyu Zhu,konnten nach längerer Verletzungspause noch nicht ganz wieder an ihre alte Form anknüpfen, zeigten aber, dass sie wieder aufholen. Lucie Thives-Kurenbach verletzte sich vor dem Wettkampf leicht am Fuß, zog ihren Vierkampf aber noch solide durch. Hannah Thives-Kurenbach hatte Pech am Barren, konnte aber im Übrigen brauchbar durchturnen. Paula Selle war stark am Sprung und ordentlich am Barren, hatte aber besonders am Balken mit den ungewohnten Umständen und wie öfters zuletzt ein wenig mit ihren Nerven zu kämpfen. Am Ende waren so nicht alle Kölnerinnen mit ihrem Ergebnis zufrieden, denn einige Stürze oder verturnte Geräte zeigten, dass es noch an Nervenstärke und Routine fehlt. Aber die Herzlichkeit der Gastgeber, die hervorragende Organisation und das aufregende Rahmenprogramm begeisterten sie und trösteten schnell über den einen oder anderen Sturz hinweg.
Fast eine ganze Woche dauerte ihr Aufenthalt. Trainiert wurde auch, und in jeder freien Minute besichtigten sie die traumhaft schöne Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, bis ihnen die Füße weh taten. Mit leuchtenden Augen erzählten sie nach ihrer Rückkehr von dem Erlebten, von den Kanalfahrten, von der spät untergehenden Sonne, der Zeitumstellung, den langen und ausgelassenen Abenden, den gold-glitzernden Gebäuden, vom Zirkusbesuch und von der Geduld und Fröhlichkeit ihres Trainers "Jenia". |
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Unter denkbar ungünstigen Vorzeichen trat die heimische Turnteamriege zum 2. DTL- Wettkampf in Heidenheim an. Zunächst musste vor bereits 2 Wochen Kölns DTB-C-Kader-Turnerin Anja Rheinbay wegen schmerzhafter Nachwehen einer Kieferoperation vermelden, an maximal einem Gerät (Sprung) turnen zu können. Dann kam es in dieser Woche noch richtig dicke für Cheftrainerin Shanna Poljakova:
Ihre beiden anderen routinierten älteren Turnerinnen Meike Fernbach und Isabelle Zwirtz plagten sich mit schmerzhaften Fußverletzungen durch die Trainings und signalisierten ebenso, nicht alle vier Geräte turnen zu können. Schließlich vermeldete dann am Freitag vor dem Wettkampf Kölns derzeit herausragende Turnerin Polina Miller eine heftige Virusgrippe, so dass Poljakova nichts anderes übrig blieb, als ihre jüngsten für die DTL gemeldeten Mädchen - die 11- bzw. 13 Jahre alten Hannah und Lucie Thives- Kurenbach und Paula Selle zu nominieren. Dazu musste sie Simone Kuhlmann, die ihre Karriere im Januar beendete, um Aushilfe am für die meisten Kölnerinnen ungeliebten Barren bitten. Zu allem Überfluss konnte die Cheftrainerin dann nicht einmal selbst ihre Mannschaft in Heidenheim betreuen, da sie zeitgleich in Moskau beim Weltcup Oxana Chusovitina coachen musste (die hier 2. am Sprung und 3. im Balkenfinale wurde, s. auch nachstehenden Bericht). Daher blieb ihr nichts anderes übrig, als in dieser prekären Aufstellungssituation ihre Assistenten Yevgenij Shalin und Sascha Filipionak allein ins kalte Bundesligawasser ins malerische Heidenheim zu entsenden - Auftrag: "Macht das Beste daraus...". |
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In dieser Aufstellung trat das TT Köln an: Katja Miller, Paula Selle, Xiaoyu Zhu, Isabelle Zwirtz, Hannah Thives-Kurenbach, Polina Miller, Simone Kuhlmann, Lucie Thives-Kurenbach, Meike Fernbach und Anja Rheinbay |

Zwei Routiniers warten auf ihre Bodenkür: Meike Fernbach (li.) und die dem Turnteam aushelfende Simone Kuhlmann (re. Trainer Filipionak)

Hochzufrieden mit ihrem jungen Team: Debut-Trainer Sascha Filipionak (li.) und Yevgeniy Shalin |
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Dementsprechend erwartete kaum jemand ein gutes Abschneiden des Turnteams und wurde dann überraschend eines Besseren belehrt. Schon der Auftakt war erfreulich: Katja Miller, als weitere Langzeitverletzte mit nur stark eingeschränktem Trainingspensum ebenfalls nur aus der Not heraus am Start, zeigte eine äußerst coole und fast fehlerfreie Balkenkür, holte erstaunliche 11,9 Punkte und riss damit ihre Kolleginnen gleich mit. Isabelle Zwirtz folgte genauso überzeugend ohne Fehler und konnte sogar 12,8 P. erturnen. Sie zeigte später auch am Barren (10,70) eine fehlerfreie Übung und bewies, dass sie momentan zu den Zuverlässigsten im Team zählt. Am Boden mussten dann erstmals die ganz Jungen ran. Hannah Thives-Kurenbach, die vor ihrem Auftritt übernervös wirkte, wurde mit Beginn ihrer Bodenmusik die Ruhe selbst, zeigte ein ganz erstaunliches Bundesliga-Debut ohne jede Beanstandung und konnte sehr ordentliche 10,55 Bodenpunkte holen. Später am Sprung toppte sie das sogar noch mit einem Zukahara gebückt und einer tollen 12,3 P.-Wertung. Nicht viel schlechter machte es ihre etwas ältere Schwester Lucie. Für sie war es ebenso der erste so lang ersehnte Bundesligawettkampf und trotz eines kleinen Sturzes am Ende der vorletzten Akrobahn zeigte auch sie eine sehr schöne Bodenkür, rechtfertigte ihre Aufstellung und holte wichtige 9,9 P. Bei Simone Kuhlmanns unerwartetem Comeback bedauerten viele Beobachter der Szene den viel zu frühen Rückzug dieses großen Turntalents. Ohne Training seit gut 5 Monaten holte die junge Düsseldorferin quasi aus dem Stand satte 11,55 Punkte sowohl am Boden als auch am Stufenbarren.
Meike Fernbach wirkte etwas übermotiviert. Die vielen Verletzungs-Ausfälle wollte sie als erfahrene Turnerin ganz offensichtlich durch noch größeres Risiko in ihren eigenen Übungen kompensieren, obwohl auch sie nicht ganz fit am Start war. Nach recht souveränem Balkenkürauftakt (11,9) misslangen ihr so am Boden (9,3) die letzten beiden Akrobahnen ziemlich und ein kapitaler Sturz zum Abschluss hätte sie fast ganz aus dem Wettbewerb katapultiert: Da sie bereits mit leicht geschwollenem Fußgelenk antrat, riet ihr der Turnierarzt zum sofortigen Abbruch, doch die 16-jährige Pulheimerin biss sich auf die Zähne, zeigte zwei starke Übungen an Sprung (12,65) und Stufenbarren (11,9) und konnte damit noch wichtige Punkte für die Mannschaft holen. Zum Abschluss zeigte die vor allem am Stufenbarren sehr edel turnende Polina Miller trotz sichtlich schwächender Grippe ihr außergewöhnliches Potential und schaffte mit verdienten 14,3 Punkten die Tageshöchstwertung.
Für die beiden betreuenden Trainer, Yevgenij Shalin und Sascha Filipionak, war dieser Wettkampf ein äußerst gelungenes Debüt auf oberster Ebene. Für Filipionak sogar ein schönes vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, wurde er doch am Sonntag 32 Jahre alt. So ballten beide Trainer am Ende die Siegerfaust, währenddessen die Kölner Mädchen in der Halle am lautstärksten aller Mannschaften diesen völlig unerwarteten und hoch einzuschätzenden 5. Rang bei 188,60 Punkten und klarem Vorsprung auf den 6. Eintracht Frankfurt bejubelten. Was für die finanziell noch ungesicherte Zukunft des momentan sponsorlosen Vereins wichtig war: Durch den zweiten 5. Platz in der laufenden Saison ist der Klassenerhalt schon beinah vorzeitig gesichert.
> Ergebnisse >> Videos der Turnteam Mädchen bei Youtube |
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[Bericht: DTB Online/Eig. Bericht] Turnteam Köns großer Alstar Oksana Chusovitina hat beim Worldcup in Moskau Silber im Sprung- und Bronze im Balken-Finale gewonnen. Zwei Wochen nach der EM in Birmingham, bei der sie verletzungsbedingt nicht das Sprungfinale erreichte, bestritt die Kölner Turnerin ihren nächsten Wettkampf, den Worldcup „World Stars“ am 14. und 15. Mai in der russischen Hauptstadt. Schon am Freitag (14.05.2010) in der Qualifikation überzeugte die 34-Jährige mit souveränen Leistungen und zog als Zweitbeste am Sprung und als Fünfte am Schwebebalken in die Gerätfinals der besten Acht ein. Am Samstag bestätigte sie die Leistung mit einem bravourösen zweiten Platz im Sprungfinale (14,462), als sie nur knapp der Olympiasiegerin Hong, Un Jong (14,625) aus Nordkorea den Vortritt lassen musste. Auf Rang 3 kam die Russin Tatjana Nabieva (14,312).
Hatte man diesen Erfolg an ihrem Spezialgerät noch in Betracht gezogen, überraschte Oksana Chusovitina zunächst die Fachwelt damit, überhaupt noch einmal an einem anderen Gerät als dem Sprung anzutreten. Die nächste Überraschung war dann ihre Form am schwierigen Schwebebalken, an dem sie schließlich mit einer weiteren Medaille aufwartete und damit ein weiteres deutliches Achtungszeichen in Richtung WM setzte: Sie gewann Bronze (13,500), gemeinsam mit Ksenia Afanasieva aus Russland. Es siegte Luisa Galiulina (UZB/13,750), Zweite wurde Kim (PRK/13,575). "Es war ein sehr guter Wettkampf von Oksana", freute sich ihre Trainerin Shanna Poljakova. "In der Sprungkonkurrenz war die Weltspitze mit den Turnerinnen aus Nordkorea, Russland, Brasilien vor Ort - und Oksana musste nur die Olympiasiegerin vorbei lassen. Am Balken ging es eigentlich darum, nach langer Verletzungspause größere Wettkampfsicherheit zu erlangen, zu probieren, wie sie mit der Übung zurecht kommt. Es hat alles geklappt und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses Weltcups", so Poljakova. |
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Bild: dtb-online
Oxana Chusovitinas Moskauer Übungen als Videos bei Youtube:
> Sprung 1 - Sprung 2
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Balkenfinale |
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[Bericht: Eig.Bericht/FocusOnline/Süddeutsche Zeitung] Vor Beginn der Europameisterschaften der Kunstturnerinnen in Birmingham
ruhten die Medaillenhoffnungen der deutschen Abordnung vor allem auf der fast
35-jährigen Oksana Chusovitina vom Turnteam Köln. "Oma Oksana" sollte es wieder einmal richten:
Die fast 35 Jahre alte Oksana Chusovitina war bei den am heutigen Donnerstag
beginnenden Europameisterschaften der Kunstturnerinnen in Birmingham die
einsame Medaillenhoffnung des Deutschen Turner-Bundes (DTB).
"Sie ist die
Einzige, die eine Chance hat", so DTB-Cheftrainerin Ulla Koch noch vor Wettkampfbeginn.
Bei ihrer Rückkehr auf die EM-Bühne nach 16-monatiger Verletzungspause konnte die 34 Jahre alte Olympia-Zweite aus Köln dann aber dem Druck als «Mutter der Kompanie» in einer jungen Riege nicht standhalten - sie brachte beide Sätze nicht in gewohnter Qualität in den Stand.
Zudem verpasste sie mit der Mannschaft knapp mit nur 0,725 Punkten Rückstand auf den 8. Schweiz das Finale. Tief enttäuscht saß Oksana Chusovitina nach ihren Sprüngen lange Zeit neben dem Podium und brachte zunächst kein Wort heraus. Gegenüber ihrem großen Olympia-Auftritt von Peking hatte sie beide Sprünge um eine halbe Drehung abgespeckt. Ihren 1. Sprung, einen Überschlag Strecksalto mit ganzer Schraube, turnte sie etwas tief in die Hocke bei der Landung, kam aber gut auf die Füße und erhielt gute 14,025 Punkte (5,9) Der 2. Sprung war ein Tsukahara mit 1,5 Schrauben. Auch hier kam sie wieder sehr tief in die Landung zudem mit Schritt von der Matte. Nur 13,225 P. (5,5) und damit gesamt 13,625 Punkte bedeuteten damit das Ende ihrer Finalhoffnung. Obwohl sie, die vor zwei Jahren Gold und 2007 Silber bei kontinentalen Titelkämpfen geholt hatte, ihre Zielstellungen für Birmingham damit verfehlte, verlor sie nicht ihren bekannten Humor: «Das Leben geht weiter. Ich hoffe, ich bin heute zum letzten Mal auf den Mond geflogen», meinte sie abschließend.
Lediglich die 16-jährige Mannheimerin Elisabeth Seitz erreichte ein Finale: Mit einem fehlerfreien Vortrag am Stufenbarren kam sie auf 14,000 Punkte und darf am Sonntag von mehr träumen.
Russland, Rumänien, Großbritannien bestimmten erwartungsgemäß die Konkurrenz im Teamwettbewerb. Frankreich, Italien, die Ukraine und Holland als Nächstplatzierte waren keine Überraschungen - für die sorgten dann unerwarteterweise - aus deutscher Sicht natürlich leider - die Schweizerinnen, die mit der sehr starken Ariella Kaeslin (2. der Mehrkampf-Vorwertung) auf Rang 8 erstmals ein EM-Finale erreichten und Deutschland aus dem Finale verdrängten.
> mehr auf Gymmedia hier
Vorbericht
Nur wenige Tage nach dem EM-Medaillenregen für die männlichen Kollegen an
gleicher Stelle wird die ersatzgeschwächte deutsche Riege in der National
Indoor Arena weitgehend hinterherturnen. Zu schwer wiegen die Ausfälle der
letztjährigen EM-Dritten am Stufenbarren Anja Brinker (Herkenrath) und der
deutschen Mehrkampf-Meisterin Kim Bui (Tübingen), die nach Operationen erst
wieder bei den Welttitelkämpfen im Oktober in Rotterdam zur Verfügung stehen
werden.
"Habe immer noch zuviel Spass am Sport"
Da ist es fast ein Wunder, dass Chusovitina noch einmal auf das Turnpodium
zurückgekehrt ist. Denn auch die gebürtige Usbekin, Olympia-Zweite von
Peking beim Sprung, musste sich seither drei operativen Eingriffen an der
Achillessehne und an der Schulter unterziehen. Doch aus dem Krankenbett
heraus wollte die Wahl-Kölnerin ihre Karriere nicht beenden: "Dafür habe ich
immer noch zuviel Spass am Sport."
Komplett hergestellt ist die Mannschafts-Olympiasiegerin von 1992 allerdings noch nicht, deshalb wurde die Schwierigkeit ihrer Sprünge leicht
gedrosselt, die übrigen drei Geräte lässt Chusovitina zudem aus. Und auch
bei einer Prognose bezüglich des eigenen Abschneidens ist die 1,53m kleine
Diplomsportlehrerin wie gewohnt vorsichtig: "Ich möchte springen und stehen,
dann wird man sehen."
Sehen wird man auch, ob Chusovitina das sehr unerfahrene DTB-Quintett bis
ins Mannschafts-Finale am Samstag (16 Uhr MESZ) führen kann. Dafür müssen
die deutschen Turnerinnen in der Qualifikation am heutigen Donnerstag (11
Uhr MESZ) mindestens Rang acht belegen. Cheftrainerin Koch ist da nur
verhalten optimistisch: "Wir haben hier keine Notnagel-Mannschaft am Start,
aber es wird schwer."
Das DTB-Aufgebot für Birmingham: Oksana Chusovitina (Köln), Elisabeth Seitz
(Mannheim), Marie-Sophie Hindermann (Tübingen), Lisa-Katharina Hill
(Chemnitz), Dorothee Henzler (Kirchheim) |

EM-Finale dieses Mal knapp verpasst: Oksana Chusovitina
(Bild: APN)
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Schöne Erfolge verbuchten beim traditionsreichen FTKW-Cup in Hochdahl die Nachwuchsturnerinnen des TTT Köln. Bei diesem bundesoffenen Turnier, zu dem etliche Talente aus ganz Deutschland anreisten, erzielten 2 TTTlerinnen sogar den Sieg in ihren AK-Wettbewerben: Bei den Ältesten (AK12 und älter) gewann die souverän auftretende Lucie Thives-Kurenbach und in der AK10 gab es kein Vorbei an Sarah Sonnenschein.
Aber auch die anderen teilnehmenden Mädchen warteten in vielen Fällen mit sehr erfreulichen Leistungen und entsprechend guten Platzierungen auf: TTT-Neuling Sarah Voss turnte sich auf einen hervorragenden 3. Platz in der AK 11, Paula Selle verpasste als 4. mit einem sehr stabilen Wettkampf nur hauchdünn einen Podestplatz in der AK12 u. älter und Nele Herrmann trumpfte mit Platz 6 in der AK9 auf. Weitere Platzierungen gab es durch Hannah Thives-Kurenbach (Rang 11 in der AK 12 u. älter), der am Knie verletzten Becci Schöbel auf Rang 16 in der AK10 (allerdings bei nur 2 geturnten Geräten), Platz 17 für Kathi Grotheer in der AK9 und schließlich Platz 20 und 22 für Teresa Frank sowie Elisabeth Wagner in der jüngsten Teilnehmergruppe der AK8. Die begleitenden Coaches Yevgeniy Shalin und Sascha Filipionak waren überwiegend zufrieden mit ihren Schützlingen, die ihren Verein wie schon sooft in der Vergangenheit sehr gut repräsentierten. |
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Freudige Gesichter gabs bei den Ältesten in der AK11, AK12 u. älter (v.l.n.r.): Hannah Thives-Kurenbach, Lucie Thives-Kurenbach, Sarah Voss und Paula Selle
> Ergebnisse |
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Einen sehr spannenden ersten DTL-Ligawettkampf erlebten am Samstag die fast 1000 Zuschauer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle 22 der Sporthochschule in Köln.
Ex-Meister Chemnitz siegte schließlich mit knappen 1,5 Punkten Vorsprung vor den amtierenden Meisterinnen des Turnteams Stuttgart, die ihrerseits nur um 0,05 Punkte die Drittplatzierten Karlsruherinnen distanzierten.
Wettkampfausschnitte bei Youtube |
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Ausverkaufte Ränge, so dass sich die eigens aufgestellten Zusatztribünen bezahlt machten |
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Die Siegerteams des ersten DTL-Wettkampfes 2010: 1. Chemnitz vor 2. Stuttgart und 3. Karlsruhe |
Ein wenig Pech hatte das heimische Turnteam: die 4 jungen Kölnerinnen um Alt-Star Oxana Chusovitina lagen vor dem letzten Wettkampfdurchgang sogar in Führung, rutschten durch einige Fehler am letzten 'Angst'-Gerät Stufenbarren dann doch noch auf den 5. Platz zurück. |
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Dabei machten alle Turnteam-Mädchen ihre Sachen weitestgehend richtig gut: allen voran Wettkampf-Newcomerin Isabelle Zwirtz. Die erst im Winter letzten Jahres zum TTT gestoßene 17jährige Hamburgerin erkämpfte sich durch enormen Trainingsfleiß in den letzten Monaten einen Startplatz im Team und zeigte gleich in ihrem ersten Bundesliga-Wettkampf eine couragierte Leistung ohne Fehl und Tadel.
Auch Polina Miller wusste voll zu überzeugen: |
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Die superelegant turnende Russin zeigte ihren bisher besten Wettkampf seit ihrer Zugehörigkeit zum Kölner Turnteam. Vor allem ihre schweren Küren an Stufenbarren und Boden waren grandios und rissen die Zuschauer mehrfach zu Szenenapplaus. Folgerichtig landete sie in der Einzelwertung auf einem tollen 4. Platz hinter der ebenfalls wunderbar turnenden Ex-Meisterin Marie-Sophie Hindermann, der für Hoffnungsthal startenden Russin Luiza Galiulina (2.) und der beeindruckenden jungen Mannheimerin Elisabeth Seitz (3., siehe auch Bild links).
Pechvogel des Kölner Teams war vor allem Meike Fernbach:
Bei ihr spürte man besonders, wie wichtig ihr ein guter Wettkampf in heimischer Halle war. Bis zum vorletzten Teil am Stufenbarren turnte auch sie einen prima Wettkampf, zeigte bis dahin nur eine kleine Nachlässigkeit am Balken, an dem sie immerhin als Erste des Teams den undankbaren Wettkampf-Auftakt zu machen hatte. Dann stürzte sie vor ihrem Barrenabgang ab, wollte den unterlassenen Doppelsalto-Abgang nachtragen, um noch einen Punkt mehr zu sammeln und stürzte dann bei der Landung. So bekam sie Strafabzüge und konnte für ihr Team nur magere 8,85 Punkte sammeln. |
Hätte sie, was sonst bei ihr normal wäre, rund 12,5 Punkte am Stufenbarren geholt, dann wäre ihr Team sogar einen Platz weiter vorn gelandet. Auch Anja Rheinbay zeigte ein, zwei Nachlässigkeiten bei ansonsten bemerkenswert routiniertem Auftreten. Manchmal vergisst man bei ihr, dass sie auch gerade erst 15 Jahre geworden ist. Kölns ewiger Superstar Oksana Chusovitna trat erwartungsgemäß lediglich am Sprung an. Aber das tat sie dann richtig und holte mit 14,35 Punkten gleich den Tagesbestwert an einem Gerät. Einfach Wahnsinn, diese junge 'alte' Turndame. |

Oksana Chusovitina: Ein Star auf Durchreise in Köln, hier im Gespräch mit
Dieter Koch - rechts Cheforganisator und TTT-Manager Fernbach. |
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Das junge Kölner Team ergänzt um Oksana Chusovitina. V.l.n.r.: A.Rheinbay, M.Fernbach, P.Miller, I.Zwirtz und O: Chusovitina. |
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Cheftrainerin Shanna Poljakova im Gespräch mit Kölns ehemaliger DTB-
Turnerin und mehrfachen Meisterin Lisa Brüggemann |
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Die verletzte amtierende Deutsche Meisterin Kim Bui (hinten li.) im Gespräch mit Chusovitina und Brüggemann. Im Vordergrund TTTs Meike Fernbach und Polina Miller |
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Zum Tages-Auftakt waren nachmittags die acht Zweitligisten am Start. Auch hier ging es spannend zu und am Ende hatte Absteiger TuG Leipzig mit der auch im Einzel siegenden Ex-DTB Turnerin Tina Jentzsch bei 178,35 Punkten nur knapp 2 Punkte Vorsprung vor dem 2. TS Großburgwedel.

Schließich fand am Sonntag noch der 1. Jahres-Wettkampf der neu gegründeten 3. Liga statt. Hier setzte sich die TV Überlingen (175,40 P.) vor KTV Dortmund (169,90) und TG Breisgau (166,40) durch. |
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Die siegreichen Team im Wettkampf der 2. Bundesliga: links TS Großburgwedel (2.), Sieger TUG Leipzig und 3. VFL Kirchheim u. Teck |
Die Organisatoren des Wettkampfes, allen voran Kölns Manager Dr. Ewald Fernbach, der zusammen mit der Elternschaft der Turnerinnen in den letzten Monaten nimmermüden Einsatz gezeigt hatte, um die Ausrichtung des Wettkampfes gut über die Bühne zu bringen, waren sehr zufrieden. "Ich glaube, wir haben heute einen großen Kunstturntag erlebt, da einerseits die Leistungen aller Teams super und mitreißend waren, spannend, engagiert. Zum anderen fand ich das Ambiente in der Halle wirklich toll. Viele Gäste haben uns bescheinigt, dass diese Ausrichtung gelungen gewesen ist. Ich wünsche mir, dass wir dadurch auch ein paar potentielle Zukunftssponsoren, die wir dringend brauchen, um Gleiches auch in der Zukunft erbringen zu können, auf den Geschmack gebracht haben."
Auch TTT-Cheftrainerin Shanna Poljakova war voll des Lobes über das heimische Organisationsteam: "Es ist wirklich toll, was für eine Elternschaft wir hier haben. Soviel Engagement, so viel Einsatz. Ich war deswegen vor diesem Wettkampf so nervös wie schon lange nicht mehr, weil ich unbedingt mit den Mädchen etwas zurückgeben wollte. Schade, dass es nur zum 5. Platz am Ende reichte, aber ich finde, auch meine Mannschaft hat total mitgezogen. Wir lagen lange so aussichtsreich im Rennen und haben verhältnismäßig wenig gravierende Fehler gemacht. Aber so ist Wettkampf. Ich bin sehr erschöpft aber auch zufrieden mit meinen Mädchen."
> Ergebnislisten: 1. Liga - 2. Liga - 3. Liga |
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| Am Wochenende 27.- 28. März 2010 findet in Köln der 1. Bundesliga-Wettkampf der Damen in diesem Jahr statt. Die Spitzen-Turnerinnen der 24 besten deutschen Turnvereine der 1. bis 3. Liga starten ins neue Wettkampfjahr und präsentieren hier ihre neuen Übungen.
In der 1. Bundesliga (Wettkampfbeginn am Samstag: 18.00 Uhr) mussten schon im Vorfeld einige Teams herbe Rückschläge verkraften wie etwa das überraschende Karriereende der Olympiaturnerin Joeline Möbius vom TuS Chemnitz-Altendorf oder bei Meister TT Stuttgart die Verletzungen von Kim Bui, zuletzt die von Marie Sophie Hindermann. Auf dem Papier geht daher Vizemeister TG Karlsruhe-Söllingen ein wenig als Favorit in den ersten Wettkampftag, zumal Maike Roll zwar ihren Rückzug aus dem DTB Turn-Team Deutschland, nicht aber von ihrem Bundesligastart für ihren Heimatverein bekannt gegeben hat.
Der Gastgeber Turnteam Toyota Köln will als Ausrichter mit seiner jungen Mannschaft vor heimischer Kulisse gleich ein Zeichen setzen und setzt natürlich große Hoffnungen in den Start seines Superstars Oksana Chusovitina, der Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele in Peking. Sie hat erst kürzlich nach langer Verletzungspause bei zwei Weltcupstarts beim "Boginskaja-Cup" in den USA in Cottbus mit einem 3. und 1. Patz triumphiert.
Zwei Wochen nach dem Weltcup in Cottbus und fünf Wochen vor den diejährigen Europameisterschaften der Frauen im britischen Birmingham erfolgt auch gleichzeitig die abschließende, nationale EM-Qualifikation des deutschen Frauenturnens, also ist am Wochenende Hochspannung in der Halle 22 der Sporthochschule Köln garantiert!
Die Kölner Gastgeber planen mit den folgenden Aufgebot:
Die Kölner TTT-Damenmannschaft, die im letzten Bundesligajahr 2009 auf dem 6. Platz landete, sicherte sich durch ihren überlegenen Sieg in der Relegation am 12. Dezember 2009 in Limburg/Lahn einen der 8 Startplätze für die diesjährige Saison.
Auch Kölns Cheftrainerin Shanna Poljakova freut sich sehr über die erste Ausrichtung eines BL-Wettkampfwochenendes in Köln nach 7 Jahren: "Es kann für unsere Mädchen einen mächtigen Schub geben, denn ein Wettkampf vor heimischer Kulisse, Freunden oder Verwandten ist einfach etwas ganz Besonderes. Auch für die ganz jungen Nachwuchsmädchen ist es sicher toll, solch einen Spitzen-Wettbewerb einmal aus nächster Nähe zu erleben."
Die Wettkämpfe beginnen am Samstag, 26.03.2010, um 13.00 Uhr mit der 2. Bundesliga. Alle acht Teams versprechen von der Meldeliste her eine ausgeglichene und vor allem starke Saison. Bleibt abzuwarten ob beispielsweise die „jungen Wilden“, der SSV Ulm 1846 und der Dresdner SC, die noch in der Saison 2008 den Qualifikationswettkampf zur Regionalliga turnten und einen Durchmarsch direkt in die 2.Bundesliga schafften, weiter nach oben streben.
Am Sonntag (Wettkampfbeginn: 11.00 Uhr) startet die 3. Bundesliga in ihre erste Saison. Die besten acht Teams der vergangenen Saison aus der Regionalliga werden unter leicht modifizierten Bedingungen gegenüber der 1. und 2. Bundesliga ihren 1. Wettkampf bestreiten. Auch hier ist nach der Meldeliste ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld am Start, so dass sicherlich die Tagesform in der noch jungen Turnsaison 2010 über die Platzierungen entscheiden wird.
Austragungsort ist die Halle 22 der Deutschen Sporthochschule Köln, Am Sportpark Müngersdorf 6. Veranstalter ist die Deutsche Turnliga e.V.
(Weitere News zum Thema auch auf http://www.deutsche-turnliga.de sowie http://www.gymmedia.de) |
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Oxana Chusovitina |
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Polina Miller |

Meike Fernbach |
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Anja Rheinaby
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Isabelle Zwirtz |
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Shanna Poljakova |

Nicht mehr für den DTB dafür aber ihren Verein TG Karlsruhe-Söllingen am Start: Jungtalent Maike Roll |

Verletzungsbedingt nicht am Start: die aktuelle Deutsche Mehrkampf-Meisterin Kim Bui (TT Stuttgart) |
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Oxana Chusovitina |
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Man hatte sie nach der letzten Verletzung kurz vor der WM in London im September bereits abgeschrieben: Nun hat sie allen wieder gezeigt, wo der Hammer hängt. Oxana Chusovitina, mit fast 35 die älteste aktive Top-Turnerin des Universums, die es je gab, siegte beim Klassiker "Turnier der Meister" in Cottbus im Sprungwettbewerb. Zudem landete sie kurz zuvor beim Saison-Auftaktklassiker "Houston National Invitational" im amerikanischen Texas nach 2 sauberen Sprüngen mit Wertungen über 14 Punkten auf einem hervorragenden 3. Platz. |
Dabei ließ Chusovitina, die im März auch wieder für ihr Kölner Turnteam beim heimischen Bundesligawettkampf (28.03.10) antreten wird, in Houston sogar die 3 usbekischen Turnerinnen klar hinter sich, die sie im Wettbewerb auch noch gleichzeitig in ihrer Rolle als usbekische Nationaltrainerin betreute. "Es ist schön, wieder zurück zu sein und zu merken, dass die Knochen halten. Ich war mir im letzten Jahr fast sicher, dass ich nicht mehr antreten werden kann. Jetzt habe ich aber wieder viel Vertrauen in meinen Körper", so Chusovitina. Sie hat einige Wettkampftermine in diesem Jahr so geplant, dass sie wie in Houston die Betreuung ihres Nationalteams mit dem eigenen Wettkampfantritt vereinbaren kann. "Es ist ja nur noch der Sprung. Ich glaube, ich kann es meinen Mädchen besser vormachen als erklären," lacht sie verschmitzt und versichert auf Nachfrage, dass "in diesem Leben von mir kein anderes Gerät mehr geturnt wird in einem Wettkampf."
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Youtube Video über die beiden Wettkampfsprünge von Chusovitina bei den Houston National Invitational |
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Auf jeden Fall plant die seit 2007 für Deutschland startende Chusovitina, bei der diesjährigen EM (im Mai in Birmingham, GB) und im Herbst dann bei der WM (in Rotterdam, NL) aktiv im DTB-Team dabei zu sein.
> Ergebnisse aus Houston
Als sei der Erfolg von Houston noch nicht Nachweis genug für wiedergewonnene Stärke, legte sie beim Kunstturn-Weltcup in Cottbus kräftig nach und gewann das Sprungfinale im allerdings nicht ganz so hochklassig besetzten Teilnehmerfeld trotz eines verpatzten zweiten Sprungs knapp mit 13,875 Punkten vor der Kanadierin Kristina Vaculik (13,787). Ihr hoher Schwierigkeitsgrad sorgte dafür, dass die Konkurrentinnen nicht vorbei ziehen konnte. Auch die beiden anderen deutschen Teilnehmerinnen Marie Sophie Hindermann und Maike Roll schlugen sich als 3. und 4. im Stufenbarrenfinale nicht schlecht.
> Ergebnisse aus Cottbus |
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Höher, schneller, besser … hieß es einmal wieder am letzten Wochenende beim 1. Test der athletischen Normen in Troisdorf. Für Livia, Rana und Chiara aus der Altersklasse 7 war es ihr erste Wettkampf überhaupt. Aufgeregt und mit viel Eifer gingen sie durch die 9 Stationen und zeigten am Schluß stolz ihre Urkunden den Eltern in die Kameras.
Auch für Elisabeth Wagner (AK8) war es der allererste Wettkampf. Sie erkämpfte sich mit 77 Punkten den 18. Rang von 31 Teilnehmerinnen und qualifizierte sich damit für die kommenden Gerätewettkämpfe des RTB. Teresa Frank (AK8) nahm schon zum 3. Mal an einem „LVT“ teil und zeigte souverän und mit viel Spaß, wieviel Kraft und Dehnung in ihr steckt. Mit tollen 89 Punkten kam sie auf Platz 12.
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Gruppenfoto AK 7 und 8 vorne von links nach rechts: Teresa Frank, Lisa Wagner, Chiara Rodrigues, Livia Kubrak und Rana Karaman.
Trainer (hinten v.l.n.r.): Oxana Hoffmann, Polina Miller, Leonie Hörtensmeyer, Sascha Filipionak
Bild re. u.: Kathi Grotheer u. Nele Herrmann
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Mittlerweile das dritte Jahr nacheinander nahmen die beiden AK9-Turnerinnen Nele Herrmann und Kati Grotheer am LVT teil. Entsprechend routiniert und nervenstark präsentierten sie ihre Übungen. Mit 92 Punkten (Kati) und 91 Punkten (Nele) belegten sie die Plätze 7 und 8 und landeten damit auf den angestrebten Top-Ten-Platzierungen. Zusammen freuten sie sich über die guten Ergebnisse. |
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Erfreulicher Saisonbeginn beim Kadertest in Kienbaum - Am vergangenen Wochenende trafen sich 110 Turnerinnen aus ganz Deutschland zum Kadertest in Berlin Kienbaum. Obwohl dieser für die Qualifikation in den Bundeskader relevante Wettkampf erstmalig in diesem Jahr bereits zum Saisonbeginn angesetzt war, stellte dies eine Rekordteilnahme der 10- bis 14-jährigen Mädchen dar. Vom Turnteam Toyota Köln nahmen 3 Mädchen teil und waren damit die einzigen Vertreter des Rheinlandes.
Die bereits erfahrene Catarina Miller trat bei den 13-Jährigen an und konnte sich laut Aussage Ihrer Trainerin Shanna Poljakova im Vergleich zum letzten Jahr erheblich verbessern. Sie erturnte sich mit 120 Punkten den guten 9. Platz. In der jüngsten und mit 40 Kindern am stärksten besetzten Altersklasse der 10-Jährigen gingen die letztjährige rheinische Meisterin der AK9 Rebecca Schöbel und Sarah Sonnenschein an den Start. Beide turnten hervorragend und konnten die im Training erlernten Elemente sehr gut abrufen. Während schon der 11. Platz (138,5 Punkte) für Becci hoch einzuschätzen ist, konnte Sarah mit einem hervorragenden Rang 4 (153,5 Punkte) sogar die bisherige Vormachtstellung der schwäbischen und badischen Mädchen in dieser Altersklasse durchbrechen. |
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Sarah Sonnenschein, Rebecca Schöbel und Catja Miller (v.l.n.r.)
>> Ergebnisse |
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Das ist ziemlich dicke, was auf den erfolgreichen Kunstturn-Bundesligisten im Augenblick so alles einprasselt: Zunächst die Meldung, dass der Hauptsponsor Toyota Deutschland aussteigt. Nun musste Cheftrainern Shanna Poljakova die betrübliche Nachricht verbreiten, dass eine ihrer talentiertesten Turnerinnen ihren Abtritt erklärt hat. "Simone hat mir in dieser Woche in einem langen Gespräch mitgeteilt, dass sie aufhören möchte. Sie findet einfach keine Motivation mehr, das Pensum durchzuhalten, das nötig ist auf ihrem Level. Es ist sehr schade, aber ihr Abschied hat sich schon im letzten halben Jahr abgezeichnet."
Die knapp 15-jährige Kuhlmann kam vor 1 1/2 Jahren vom KLZ Düsseldorf ins Turnteam und war vom Start weg in der Mannschaft gut integriert. Die athletische und elegante Turnerin mit besonderen Stärken am Stufenbarren und Schwebebalken war neben Meike Fernbach und Anja Rheinbay eine der Garantinnen, dass sich das junge Turnteam nach der Ära der älteren bewährten Kräfte wie Brüggemann, Schöpfs, Janssen, Gunne und zum Teil auch schon Chusovitina weiter gut im Konzert der Bundesliga behaupten konnte. Kuhlmann hatte sogar ernsthaft Ambitionen auf die DTB-Nationalmannschaft, stand sie zuletzt doch auf dem Sprung in den C-Kader. "Simone ist eine der wenigen Turnerinnen, die von den Anlagen her fast alles mitbringen, um ganz nach vorn zu kommen. Leider leider konnte sie dieses Talent nicht immer umsetzen. Der letzte Antrieb schien ihr immer ein wenig zu fehlen," so Poljakova, die dennoch die Entscheidung respektierte. "Ich kann und möchte kein Mädchen zwingen zum Turnen. Dies muss immer die Entscheidung der Mädchen selbst sein. Es ist ein harter Sport mit enorm viel Entbehrungen und anstrengendem Training. Die Mädchen verzichten auf viel, aber ich versuche ihnen immer aufzeigen, dass sie durch Erfolge im Turnen auch etwas gewinnen. Jede, die das Zeug dazu hat, etwas im Turnen zu erreichen, kann daraus auch Motivation für zu bewältigende Ziele in anderen Lebensbereichen, wie Schule oder Beruf, beziehen."
Das Turnteam bedankt sich bei Simone für ihre tollen Leistungen, die sie fürs Team gebracht hat und wünscht ihr alles Gute. |
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Beendet leider ihre Kunst-
turnkarriere mit 14: Simone Kuhlman |
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In der letzten Vorstandssitzung des Vereins am vergangenen Mittwoch (20.01.2010) wurden die Vereinstrainer und -Turnwarte durch Norbert Heubes (Toytota Deutschland GmbH und zugleich Vize-Präsident des Vereins) unterrichtet, dass Toyota als Sponsor mit sofortiger Wirkung aussteigt und damit die Förderung des Spitzen-Turnteams (8-maliger deutscher Damen-Mannschaftsmeister in den letzten 10 Jahren) komplett einstellt. Zwar ist das Budget 2010 für das Damen-Bundesligateam von Bundestrainerin Shanna Poljakova noch durch Rücklagen aus 2009 gesichert, aber eine Bundesliga-Saison 2011 wird es unter den gegenwärtigen Umständen für das Team um Weltstar Oksana Chusovitina nicht geben können.
Dies ist ein sehr bedauerlicher und niederschmetternder Moment insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Damenmannschaft nach dem Rückzug vieler nationaler Turnstars (Brüggemann, Janssen, Bijak, Gunne) im Umbruch befindet und momentan viel Trainings-Arbeit in den Aufbau junger vielversprechender Talente gesteckt wird. Einige von ihnen, wie z.B. die DTB C-Kader Turnerin Anja Rheinbay, sind dazu eigens nach Köln umgezogen und nahmen dafür in sehr jungen Jahren sogar den frühen Abschied vom Elternhaus in Kauf.
Mit betroffen von dieser Entscheidung sind auch die anderen Abteilungen des Turnteams, d.h. die Herren- und Trampolinturner sowie die Breitensportler. Insgesamt stehen rund 400 aktive Turnerinnen und Turner im Alter von 4 bis 18 Jahren vor dem Aus.
Pressespiegel zum Thema >> Gymmedia ** DTL ** |
Das Turnteam Toyota Köln erhielt den Zuschlag für die Ausrichtung des 1. Bundesliga-Wettkampfes der Deutschen Turnliga am 27. und 28.03.10 in Halle 21 und 22 der Sporthochschule Köln. "Es waren lange Diskussionen und Verhandlungen", so TTT-Turnwart Fernbach. "Die Mitbewerber unter anderem aus Stuttgart, Karlsruhe und weiteren vornehmlich süddeutschen Städten wollten genauso wie wir diesen Wettkampftag haben. Aber wir waren einfach mal wieder dran. Ich bin ganz happy, dass es schließlich geklappt hat." Die heimische TTT-Damenmannschaft, die im abgelaufenen Bundesligajahr auf dem 6. Platz landete, sicherte sich durch ihren überlegenen Sieg in der Relegation am 12.12.09 in Limburg/Lahn einen der 8 Startplätze für die diesjährige Saison. |
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1. DTL-Bundesligawettkampftag am 27./28.03.2010 in Köln
2. Wettkampf 15./16.05.10 (Heidenheim)
3. Wettkampf 30./31.10.10 (Borken)
DTL-Finale 27.11.09 (Berlin)
Kartenvorbestellungen >> unter BuLi2010TTTkoeln@arcor.de |
Auch Cheftrainerin Shanna Poljakova freut sich sehr über die erste Ausrichtung eines BL-Wettkampfwochenendes in Köln nach 7 Jahren: "Es kann für unsere Mädchen einen mächtigen Schub geben, denn ein Wettkampf vor heimischer Kulisse, Freunden oder Verwandten ist einfach etwas ganz Besonderes. Auch für die ganz jungen Nachwuchsmädchen ist es sicher toll, solch einen Spitzen-Wettbewerb einmal aus nächster Nähe zu erleben."
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Darüber hinaus wird der Wettkampf dadurch noch aufgewertet, dass er als deutsche Qualifikation für die einen Monat später folgenden Kunstturn-Europameisterschaften in Birmingham dient.
Eventuell kann das Turnteam aus diesem Grund sogar auf eine Teilnahme seines Megastars, der Silbermedaillengewinnerin von Peking hoffen: Oksana Chusovitina ist tatsächlich doch noch einmal nach ihrer schweren Verletzung kurz vor der letzten WM in London im letzten Herbst ins Wettkampftraining eingestiegen und hat als persönliches Ziel ausgegeben, noch einmal an den Europameisterschaften (Ende April in Birmingham) und später dann der WM teilzunehmen. "Alles hängt davon ab, ob sie bis Ende März völlig schmerzfrei ist und sich die nötigen Sprünge zutraut", so Poljakova.
Momentan lebt Chusovitina wieder vornehmlich in ihrem Heimatland Usbekistan, da sie dort gleichzeitig zu ihrem eigenen Aufbautraining das usbekische Nationalteam verantwortlich trainiert. Würde sie tatsächlich noch einmal den Sprung zurück ins internationale Rampenlicht schaffen, wozu ihre Teilnahme am Bundesligawettkampf im März notwendig wäre, dann könnte sie bei der kommenden WM in Rotterdam als Athletin sogar gegen ihre eigenen Teammädchen antreten. Das wäre von der Konstellation her ein sensationeller und bisher einmaliger Vorgang in der Sportgeschichte! |
Ewald Fernbach und sein Helferteam sind bereits inmitten der heißen Planungs- und Vorbereitungsphase, denn nicht nur der immens aufwändige Geräteaufbau will lückenlos geplant und durchgeführt sein. "Viel Zeit bis März bleibt nicht und es gibt reichlich verschiedene Aufgaben, wozu insbesondere die Sponsorenfindung zählt", so der Damensportwart. "Doch unser "Projekt-Team", das sich vornehmlich aus begeisterten Turnmädcheneltern zusammensetzt, arbeitet mit viel Elan. Jede Woche werden an einem Trainingstermin die Ergebnisse zusammengetragen. Sicher fehlt hier und da noch etwas, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir am Ende für die Zuschauer und die DTL ein super Wettkampfwochenende auf die Beine stellen werden. Weiterhin gilt für interessierte freiwillige Helfer und Helferinnen, dass sie sich bei mir gern über das TTT-Kontaktformular melden können." |
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Es war mal wieder soweit! Die jungen Turnerinnen und Turner aus den Turnteam-Abteilungen Kunst- und Trampolinturnen präsentierten sich der breiten Kölner Öffentlichkeit. Auch in diesem Jahr bekamen die gut 500 Zushauer in der wie immer überfüllten Halle 21 der Sporthochschule sowohl Aritistik, Showtanz, ein wenig Spektakel und manch ach so niedliche Vorstellung geboten: So gab es einen jungen Rockgitarristen zu bewundern, der sich zu seiner Bodenkür begleiten wollte. Es zauberten die jungen Turnteam-Mädchen eigene Tanzchoreographien durch die wunderbar beleuchtete Halle, die 11-Jährige Paula und ihre 4-jährige Schwester Jule führten ein zuckersüßes Turnduett vor. Auch die kleine Jungsgruppe von Trainer Yann Feldmann rührte die Zuschauer an, er selbst und Stefan Kloock führten hohe Turnkunst an den Ringen vor. Natürlich nicht zu vergessen die oft spektakulären Sprünge der Trampolinturnerinnen von Georg Brust, Sandra Tillmann, Yvonne Lütkehoff und Jessica Ernst und noch zahlreiche weitere sehr gelungene Darbietungen.
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Man bekam als Zuschauer in den fast 90 Minuten wieder ein kurzweiliges und künstvolles Showprogramm geboten, das unter gesamtchoreographischer Leitung von Damen-Kunstturn Cheftrainerin Shanna Poljakova stand, die in den letzten Tagen inclusive des kompletten Wochenendes unermüdlich mit ihren Schützlingen probte. Charmant moderiert wurde die Show von der 16-jährigen Bundesligaturnerin Meike Fernbach und Herrentrainer The-Huy Giang. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten viel Beifall, sie sahen einen wunderbaren sportlichen Jahresabschluss der Turner und Turnerinnen, die ihren Trainern zum Anschluss Präsente überreichten.
>> Der Gala Videotrailer hier |
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Die Damen des Turnteam Toyota Köln, Ende März 2010 Ausrichter des 1. DTL-Wettkampftages der kommenden Saison, sicherten sich mit überragenden 195,90 Punkten und über 20 Pukten Vorsprung den Ligaverbleib in der 1. Bundesliga. Den letzten Platz in der 1. Bundesliga 2010 sicherte sich die Wettkampfgemeinschaft Hamburg –Wedel mit 174,50 Punkten - denkbar knapp vor dem unglücklichen sächsischen Team der TUG Leipzig mit 174,40 Punkten und dem VFL Kirchheim unter Teck, das auf 168,15 Punkten kam.
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Auch die inoffizielle Einzelwertung spiegelte die Kölner Überlegenheit wider: alle ersten 4 Plätze waren für die Turnteam Damen reserviert. Es gewann die erneut bärenstark turnende Polina Miller mit satten 50,30 Punkten knapp vor ihrer Vereinskameradin Anja Reinbay mit 50,00 Punkten. Es folgten mit geringem Abstand Meike Fernbach mit 48,50 P. und Simone Kuhlmann mit 47,10 P.
"Das war endlich einmal ein runder Wettkampf in diesem Jahr", strahlte Cheftrainerin Shanna Poljakova, die von ihren 4 Schützlingen in der Tat nahezu fehlerfreie Vorträge an allen 4 Geräten sah. |
| Cheftrainerin Shanna Poljakova strahlte nach dem Wettkampf um die Wette... |
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... mit ihren Schützlingen - hier Fernbach und Rheinbay, die sich ein verdientes Gläschen genehmigten |
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Platz 1 für die Damen des Turnteam Toyota Köln bedeutete den Verbleib in der Bundesliga auch im 13. Jahr nacheinander
(Das TTT-Team von Limburg auf dem Treppchen v.l.n.r.: Polina Miller, Meike Fernbach, Simone Kuhlmann, Anja Rheinbay)
>> Ergebnisse |
Das war anfangs gar nicht einmal zu erwarten, nachdem alle 4 Mädchen übernervös beim Einturnen am Sprunggerät Probleme mit dem Anlauf hatten und so gut wie keinen richtigen Sprung hinbekamen. "Da sieht man mal wieder, welche Kräfte ein wchtiger Wettkampf dann freisetzen kann. Wenn die Mädchen ihr Potential konsequent abrufen können", so Poljakova weiter, "dann ist - nicht nur in der Liga - im kommenden Jahr auch wieder mehr drin für uns." Das wäre so schlecht nicht, findet doch der 1. Wettkampftag der DTL 2010 nach vielen Jahren erstmals wieder in heimischer Halle statt (27.03.10) - und da will man den eigenen Fans natürlich was bieten. Die Freude über diesen schönen Wettkampf-Abschluss des Jahres 2009 war am Ende bei zahlreichen mitgereisten Fans und Eltern jedenfalls groß und das ein oder andere Gläschen ging die Runde. |
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